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Statements zum Projekt Redenanalysen Landtagswahlkampf Bayern 2018




Bereits viermal hat der VRdS unter großer Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit den besten Wahlkampfredner ermittelt. Zuletzt hatte Christian Lindner bei der Bundestagswahl 2017 als bester Wahlkampfredner überzeugt. Zuvor waren folgende Politiker gekürt worden: Bundestagswahl 2009 Guido Westerwelle, 2013 (Gregor Gysi und zur Europawahl 2014 Martin Schulz). Nun soll dies erstmals auch auf Landesebene gelingen. Organisiert wird die Rhetorikanalyse von der VRdS-Regionalgruppe Bayern unter Leitung der Redenschreiberin Lisa Hilbich, Miesbach, und ihres Münchner Kollegen Christoph Meinersmann.

Die Beurteilung erfolgt nach einheitlichen Kriterien in insgesamt sieben Kategorien: „Aufbau“, „Argumentation“, „Sprache“, „Publikumsorientierung“, „Vortrag/Auftritt“, „Inszenierung“ sowie „Umgang mit Publikumsreaktionen“. Weitere Informationen zum Analyseprojekt der Landtagswahl in Bayern 2018.

Lisa Hilbich und Christoph Meinermann sagen über ihre Mission und die Landtagswahl:


Lisa Hilbich, Miesbach: "Mit der Analyse von Reden im Wahlkampf möchten wir die Redekultur in Politik und Gesellschaft fördern. Reden sind ein wichtiges Instrument in der demokratischen Auseinandersetzung. Hier geht es darum, hart in der Sache, aber respektvoll im Umgang zu bleiben. Wir werden genau hinschauen, wie sich die Spitzenkandidatinnen und -kandidaten rhetorisch präsentieren. Unseren Analysen liegen einheitliche Kriterien zu Grunde, die sich bereits bei Beurteilung von Reden in Bundestags- und Europawahlen bewährt haben."

Lisa Hilbich unterstützt als gelernte Journalistin und studierte Politologin Rednerinnen und Redner beim Schreiben.



Christoph Meinersmann, München: „Wahlen bedeuten alles oder nichts: Aufmerksamkeit wecken, einen guten Eindruck machen, Argumente liefern – alles für die Katz, wenn am Ende das Kreuzchen nicht oder woanders gemacht wird. Diese besondere Situation verleitet Politiker im Wahlkampf immer wieder dazu, die Grenzen einer für das Gemeinwesen förderlichen Debattenkultur zu verletzen. Aber auch hier gilt: Der Wähler ist der Souverän – sein Verhalten an der Wahlurne entscheidet darüber, ob der Kulturbruch sanktioniert oder, im Gegenteil, honoriert wird.“

Christoph Meinersmann ist nach über 20 Jahren als Führungskraft auf Unternehmens- und Agenturseite heute freiberuflich als Berater für Kommunikation sowie Redenschreiber tätig.


Ansprechpartnerin:
Anja Martin
Pressesprecherin

presse@vrds.de
Telefon 0163 63 88 900







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