Rolf Bastian

Nach Studium, Journalismus und leitenden Kommunikationsfunktionen (insbesondere in IT und Telekommunikation) seit 15 Jahren selbständiger Kommunikationsberater für Unternehmen. Redenschreiben ist ein wichtiger und besonders gern ausgeübter Teil davon.
Websites:
www.vorstandsreden.de
www.result-counts.de
Email: rolf.bastian@vorstandsreden.de
Welchen Redner bewundern Sie am meisten?
Mark Twain. Falls eine lebende Persönlichkeit gemeint ist: Helmut Schmidt.
Ihre Lieblingsrede in der Geschichte?
Gleich die ganze Geschichte? Ich war nicht überall dabei... Da es sich um das gesprochene Wort handelt, beschränke ich mich auf jene, die ich auch hören durfte. Stark beindruckt hat mich - wohl auch wegen meiner damaligen Jugend - die Rede Willy Brandts zu seinem Regierungsantritt 1969.
Welche Eigenschaften schätzen Sie an denen, für die Sie schreiben, am meisten?
Vertrauen, Offenheit, Wertschätzung, Loyalität
Welche Eigenschaften schätzen Sie an einem Redenschreiber am meisten?
Empathie, Respekt, Engagement, Professionalität
Für wen würden Sie gerne einmal eine Rede schreiben?
Für jeden, der sich ihrer Bedeutung bewusst ist und die Arbeit, die sie verursacht, würdigt.
Gibt es Redner, für die Sie nicht schreiben würden,
oder Redethemen,
die Sie ablehnen?
Nein. Für einige aber nur, wenn ich völlig freie Hand beim Inhalt hätte...
Wie sind Sie zum Redenschreiben gekommen?
30 Jahre Kommunikation in fast allen Facetten - da konnte die wichtigste (weil persönlichste) Form nicht ausbleiben. Irgendwann entdeckte ich dann mein besonderes Faible und Talent gerade für sie.
Beschreiben Sie Ihre Tätigkeit als Redenschreiber in einem Satz:
In das Zusammenspiel der Kompetenzen bringe ich die meinen ein.
Wann ist für Sie eine Rede gelungen?
Wenn am Ende das Publikum klüger oder gelöst oder erheitert oder überzeugt oder begeistert - meinetwegen auch wütend - auf jeden Fall aber wach ist.
Warum würden Sie Menschen in verantwortungsvoller
Position empfehlen,
mit einem Redenschreiber zusammenzuarbeiten?
Weil sie auch weniger wichtige Produkte wohl kaum ohne Qualitätssicherung auf den Markt brächten.
Warum würden Sie einem jungen Menschen empfehlen, Redenschreiber zu werden?
Wenn ich es denn täte: weil er viele unterschiedliche Menschen und Themen sehr intensiv kennen lernt.
Warum würden Sie abraten?
Wenn ich es denn täte: weil er vielleicht deutlich gemacht hat, dass er selbst gern der Mittelpunkt ist.
Der größte anzunehmende Unfall (GAU) für einen Redenschreiber?
Wenn er sich nicht sehr intensiv mit Thema und Redner befasst hat.
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