Josef Kuper
1951 in Cloppenburg geboren, dort aufgewachsen und heute als Diplom-Pädagoge, Coach und Berater selbständig, bin ich Südoldenburger durch und durch. Ich arbeite für und mit Privatpersonen, Unternehmern und Politikern. Meine Fachgebiete sind Sozialmanagement, Krisenintervention, Familienberatung und supervisorische Beratung für Fachkräfte im Sozial- und Gesundheitswesen.
Weil mich die Auswirkungen von Sprache mit all ihren Möglichkeiten und Gefahren schon immer fasziniert hat, war es nur noch ein kleiner Schritt auch als Redenschreiber und Gestalter von Texten tätig zu werden. Seit über 10 Jahren entwickle, formuliere und begleite ich Texte für Reden und Präsentationen zu politischen, geschäftlichen und gesellschaftlichen Anlässen.
Welchen Redner bewundern Sie am meisten?
Immer den, den ich als letztes gehört habe und dessen Rede mich dazu bringt, mir die Frage zu stellen
Ihre Lieblingsrede in der Geschichte?
Ernst Reuter am 9. September 1948, Rede zur Berliner Luftbrücke: "Ihr Völker der Welt…schaut auf diese Stadt"
Welche Eigenschaften schätzen Sie an denen, für die Sie schreiben, am meisten?
Offenheit
Für wen würden Sie gerne einmal eine Rede schreiben?
Christian Wulff, für den UNO-Generalsekretär/in, für einen durch Folter Traumatisierten
Gibt es Redner, für die Sie nicht schreiben würden,
oder Redethemen,
die Sie ablehnen?
Wer nur reden und nichts sagen will, dem ist nicht zu helfen.
Wen Aussagen des Redners mich nicht schlafen lassen, weil sie meinem Weltbild widersprechen.
Wie sind Sie zum Redenschreiben gekommen?
Kindheitstraum
Beschreiben Sie Ihre Tätigkeit als Redenschreiber in einem Satz:
Zum Ausdruck bringen, was gesagt sein soll.
Wann ist für Sie eine Rede gelungen?
Wenn sie kurzweilig ist, wenn die Zuhörer nicht mehr ruhig sitzen können, weil die Rede sie anregt, sich eigene Gedanken zu machen und sie auch etwas zu sagen haben.
Warum würden Sie Menschen in verantwortungsvoller
Position empfehlen,
mit einem Redenschreiber zusammenzuarbeiten?
Es erleichtert die Arbeit ungemein, spart sehr viel Zeit, entlastet und gibt Gelegenheit, die eigenen Gedanken zu überdenken.
Warum würden Sie einem jungen Menschen empfehlen, Redenschreiber zu werden?
Redenschreiben gibt die Gelegenheit, die eigenen Kompetenzen in Sprache und Ausdruck zu testen, ohne selbst in der Öffentlichkeit den Kopf dafür herzuhalten zu müssen. Es bereitet Freude, die Darstellung Anderer zu verbessern.
Warum würden Sie abraten?
Schreiben Sie nie Reden für Andere, wenn Sie die Auseinandersetzung scheuen, wenn Sie als Person groß raus kommen wollen, wenn Ihre sicherlich wertvollen eigenen Gedanken unbedingt untergebracht werden wollen, wenn Sie glauben, den Redner nebenbei missionieren zu können, wenn Sie sich als freiberuflicher Redenschreiber eine Zukunft in der Luxuswelt der "Who is Who"- Gesellschaft versprechen.
Der größte anzunehmende Unfall (GAU) für einen Redenschreiber?
Die Zuhörer der Rede schlafen oder machen den Eindruck, dass es ihnen schwer fällt, es nicht zu tun.
E-Mail: info@josef-kuper.de
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