Elena Florin
Kurzbiographie:
Nach dem Studium der Verwaltungswissenchaften in Konstanz mit einem Auslandsaufenthalt als Researcher / Redakteurin in den USA, beginnt Elena Florin Ihre Karriere in Öffentlichkeitsarbeit / Kapitalmarktmarketing einer führenden Schweizer Bankengruppe, bevor Sie intern als Vorstandsassistentin und Ghostwriterin in den Vorstandsstab wechselt.
Dort ist sie fünf Jahre lang für die Unterstützung des CEO in seinen Kommunikationsaufgaben zuständig. Redenschreiben, Präsentationserstellung, Agendasetting, Botschaftenformulierung, Interviewvorbereitung und Projektmanagement/ - koordination bilden das Aufgabenspektrum.
Weiterbildungen erfolgen im Bereich internetgerechte Textgestaltung, Redenschreiben für Redenschreiber und ein Certificate of Advances Studies in Corporate Communications des Schweizerischen Public Relations Instituts rundet das Profil ab.
Heute ist Elena Florin selbstständige Ghostwriterin und Kommunikationsberaterin in Hamburg.
Welchen Redner bewundern Sie am meisten?
Helmut Schmid
Ihre Lieblingsrede in der Geschichte?
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Welche Eigenschaften schätzen Sie an denen, für die Sie schreiben, am meisten?
Humor, Weitblick, Offenheit und das Verständnis, dass der Redenschreiber einen sehr wertvollen Beitrag zum Gelingen der Rede leistet, dieQualität der Rede aber letztendlich vom eigentlichen Vortrag des Redners abhängt.
Welche Eigenschaften schätzen Sie an einem Redenschreiber am meisten?
Kreativität, Weitblick, Eleganz der Schreibe, die Größe dezent und unerkannt im Hintergrund zu bleiben.
Für wen würden Sie gerne einmal eine Rede schreiben?
Für einen Obdachlosen, der die Chance erhält, seine Geschichte im Bundesttag zu erzählen.
Gibt es Redner, für die Sie nicht schreiben würden?
Jedes Thema, das meinen eigenen Wertvorstellungen gänzlich entgegen steht. Eine pauschale Antwort fällt hier aber doch eher schwer. Jemand, der mir nicht sympathisch ist, warum auch immer, wird es schwer haben, mich als Dienstleister gewinnen zu können.
Wie sind Sie zum Redenschreiben gekommen?
Klassisch: Wie die Jungfrau zum Kinde.
Beschreiben Sie Ihre Tätigkeit als Redenschreiber in einem Satz:
Ich bin Dienstleister, Berater und Korrektiv in Personalunion und stelle dem Redner meine Arbeitskraft zur Verfügung, um die umfassende Vorbereitungsarbeit für seine Rede zu leisten.
Wann ist für Sie eine Rede gelungen?
Wenn Sie gehört wurde - und vernommen.
Warum würden Sie Menschen in verantwortungsvoller Position empfehlen, mit einem Redenschreiber zusammenzuarbeiten?
Derartige Positionen sind in der Regel sehr arbeitszeitintensiv. Es spricht für den Redner und für seinen Respekt vor dem Publikum / seinen Zuhörern, wenn er professionelle Unterstützung bei der Vorbereitung seiner Rede in Anspruch nimmt.
Warum würden Sie einem jungen Menschen empfehlen, Redenschreiber
zu werden?
Eine spannende und unheimlich vielseitige Tätigkeit, häufig die Möglichkeit mit erfahrenen und sehr erfolgreichen Führungskäften zusammenzuarbeiten und von deren Wissen und Erfahrung zu profitieren. Redenschreiben bietet die Möglichkeit Meinungen mitzugestalten.
Warum würden Sie abraten?
Wer selbst im Rampenlicht stehen möchte, ist nicht gut beraten, diesen Beruf zu wählen.
Der größte anzunehmende Unfall (GAU) für einen Redenschreiber?
Thema verfehlt und zu spät gemerkt oder fortdauernder Synapsensalat in der Entwicklungszentrale.
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