Dr. Boris Pawlowski
Kurzbiographie:
Familienstand: verheiratet
Alter: 36
Studium Oktober 1990 bis November 1997: Neuere Deutsche Philologie und Medien, Soziologie und Psychologie an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel sowie an der Universität Odense (DK)/dän. Staatsstipendiat.
Promotion: Februar 1998 bis Februar 2001 am Institut für Neuere Deutsche Philologie und Medien der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel über die Rhetorik des Vorurteils in Literatur und Propaganda (Medien) über den Spanischen Bürgerkrieg.
Seit Referent (Redenschreiber) im Pressereferat der Landeshauptstadt Kiel.
Seit WS 2002/2003:Lehrbeauftragter an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel/Institut für Medienpädagogik.
2002: Trainer-Ausbildung für "Führung", "Rhetorik" und "Dialektik".
2003: Volontärskurs "Publizistik" am Presse- und Medienzentrum Hagen.
Email: Dr.Boris.PawlowskiMC@web.de
Welchen Redner bewundern Sie am meisten?
Sokrates
Ihre Lieblingsrede in der Geschichte?
Platons Phaidros - oder vom Schönen
Welche Eigenschaften schätzen Sie an denen, für die Sie schreiben, am meisten?
Sensibiliät für das Thema, Leidenschaft beim Sprechen, Geduld.
Welche Eigenschaften schätzen Sie an einem Redenschreiber am meisten?
Bescheidenheit im Umgang mit dem Stoff und die Fähigkeit, dem "Kunden" genau zuzuhören.
Für wen würden Sie gerne einmal eine Rede schreiben?
Horst Köhler
Gibt es Redner, für die Sie nicht schreiben würden?
George W. Bush
Wie sind Sie zum Redenschreiben gekommen?
Als Mitarbeiter eines Pressereferates
Beschreiben Sie Ihre Tätigkeit als Redenschreiber in einem Satz:
Sei bescheiden, menschlich und klar in der Sache. Sei energisch, bildhaft und forsch im Stil.
Wann ist für Sie eine Rede gelungen?
Wenn der Redner sich in ihr wiederfindet und die Zuhörer das Gefühl haben, dass er ihnen aus dem Herzen spricht.
Warum würden Sie Menschen in verantwortungsvoller Position empfehlen, mit einem Redenschreiber zusammenzuarbeiten?
Weil sie in der Regel über zu wenig Zeit verfügen, um sich intensiv mit einer für sie wichtigen Sache zu beschäftigen. Das Gespräch mit einem Redenschreiber ist zudem eine wunderbare Möglichkeit, für 30 Minuten aus dem Alltag heraus zu treten und sich im Sinne einer "Philosophie der Praxis" Anregungen zu holen.
Warum würden Sie einem jungen Menschen empfehlen, Redenschreiber zu werden?
Weil es keine bessere Möglichkeit gibt, sich jeden Tag wieder aktiv mit den Grundfragen des Lebens zu beschäftigen - von der Frage: wie steigere ich den Ertrag meiner Erdbeeranpflanzung, bis zu der: warum wandelt der Mensch über diese Welt?
Warum würden Sie abraten?
?
Der größte anzunehmende Unfall (GAU) für einen Redenschreiber?
Dass ein Kunde sich nicht in ihr wiedererkennt und dass eine intensiv vorbereitete Rede gar nicht gehalten wird.
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