Christian Gasche
Kurzbiographie:
Christian Gasche, 46, ist Betriebswirt (BA), Journalist und PR-Berater. Er studierte Germanistik sowie Rechtswissenschaften und war während dessen journalistisch tätig. Seit über 18 Jahren hat er Berufserfahrung in Marketing und PR bei Agenturen, Non-Profit-Organisationen, Aktiengesellschaften und GmbHs. Fast ebenso lang schreibt und hält er Reden. Als Stadtverordneter in Frankfurt am Main erlernte er das Handwerk des politischen Redenschreibens und haltens. Später folgten Reden für Vorstände und Geschäftsführer zu unternehmens- und wirtschaftspolitischen sowie betriebwirtschaftlichen Themen. Seit 2004 schreibt er freiberuflich Reden für Vorstände namhafter Industrieunternehmen sowie Bürgermeister. Branchen: Automobil-, Energie-, Versicherungswirtschaft, Handel, eCommerce; Bildungs- und Sozialträger, politische Amtsträger.
Website: www.reden-gestalter.de
Email: christian@gasche.de
Welchen Redner bewundern Sie am meisten?
Richard von Weizsäcker
Ihre Lieblingsrede in der Geschichte?
Rede von Richard Weizsäcker zum 8. Mai 1985
Welche Eigenschaften schätzen Sie an denen, für die Sie schreiben, am meisten?
Vertrauen
Welche Eigenschaften schätzen Sie an einem Redenschreiber am meisten?
Einfühlungsvermögen, zuhören können, die richtigen Fragen stellen
Für wen würden Sie gerne einmal eine Rede schreiben?
Horst Köhler
Gibt es Redner, für die Sie nicht schreiben würden?
Ja. Für menschenverachtende oder chauvinistische Themen und Redner würde mir ohnehin nichts einfallen.
Wie sind Sie zum Redenschreiben gekommen?
Bin ins kalte Wasser gesprungen und habe dabei schwimmen gelernt. Etwas Talent und Neugierde an (fast) allen Themen unserer Zeit.
Beschreiben Sie Ihre Tätigkeit als Redenschreiber in einem Satz:
Wisse, was Du schreibst aber schreibe nicht alles, was du weißt.
Wann ist für Sie eine Rede gelungen?
Wenn die Zuhörer sie als gelungen bezeichnen. Wenn der Redner sich mit ihr identifizieren kann.
Warum würden Sie Menschen in verantwortungsvoller Position empfehlen, mit einem Redenschreiber zusammenzuarbeiten?
Wer hat heute genug Zeit, sich richtig gründlich vorzubereiten, zu recherchieren und das Wissen aus den Köpfen anderer Menschen zu schöpfen? Eine Rede zu halten bedeutet, in einen Dialog mit seinem Publikum zu treten. Dafür muss man aber vorher zuhören und die wichtigen Informationen zusammentragen.
Warum würden Sie einem jungen Menschen empfehlen, Redenschreiber zu werden?
Jede Rede ist eine besondere und einzigartige Herausforderung. Es macht unheimlich viel Freude, an einem Thema zu arbeiten und eine gute Rede zu schreiben.
Warum würden Sie abraten?
Man muss ein Menschenfreund sein, um gute Reden zu schreiben. Wer pessimistisch und miesepetrig durch die Welt geht, sollte Naturwissenschaften oder IT-Themen bearbeiten aber keine Reden schreiben.
Der größte anzunehmende Unfall (GAU) für einen Redenschreiber?
Dass seine Rede ungehalten bleibt, weil der Redner sich mit ihr nicht identifizieren konnte.
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