Bernd Richard Hinderer
Redenschreiber, Redetrainer und Coach für Politik und Wirtschaft, politische
Werbung & PR. In Zeiten eigener politischer Aktivitäten selbst etliche Reden
gehalten - Faszination pur.
Jurastudium, Freier Journalist, selbstständiger Rechtsanwalt. Gründer von WahlBüro SüdWest, Deutschlands erster Agentur für Bürgermeisterwahlen.
Vier Jahre Stellvertretender Vorsitzender im Verein zur Förderung der Rhetorik in Wissenschaft und Praxis e.V. am Seminar für Allgemeine Rhetorik der Universität Tübingen.
Website: www.rhetor.org
Email: hinderer@rhetor.org
Welchen Redner bewundern Sie am meisten?
Rudi Dutschke, da ethisch, authentisch, leidenschaftlich
Ihre Lieblingsrede in der Geschichte?
"Ein Bericht für eine Akademie" - Franz Kafka
Welche Eigenschaften schätzen Sie an denen, für die Sie schreiben, am meisten?
Respekt vor ihrem Publikum und vor ihrem Thema.
Welche Eigenschaften schätzen Sie an einem Redenschreiber am meisten?
Respekt vor dem Kunden, Respekt vor dem Publikum, Respekt vor dem Thema. Große Wirkung mit wenig Worten.
Für wen würden Sie gerne einmal eine Rede schreiben?
Für LehrerInnen eine Liebeserklärung an ihre Problem-SchülerInnen
Gibt es Redner, für die Sie nicht schreiben würden?
Für Zwangsdemokraten, Zyniker und Ideologen in Politik und Gesellschaft.
Wie sind Sie zum Redenschreiben gekommen?
Über die Lust und Fähigkeit, mit Sprache zu arbeiten, aus Zwang zum Geldverdienen.
Beschreiben Sie Ihre Tätigkeit als Redenschreiber in einem Satz:
Thema, Redner, Publikum und Redezweck erfassen und verinnerlichen. Schreiben. Termin einhalten.
Wann ist für Sie eine Rede gelungen?
Wenn der Kunde glücklich und der Redezweck erreicht ist.
Warum würden Sie Menschen in
verantwortungsvoller Position empfehlen,
mit einem Redenschreiber
zusammenzuarbeiten?
Weil es dagegen kein Sachargument gibt, nur diesen Sonderfall: Dieser Mensch in verantwortungsvoller Position schreibt selber gerne und professionell.
Warum würden Sie einem jungen
Menschen empfehlen,
Redenschreiber
zu werden?
Einem noch jungen Menschen würde ich es nicht empfehlen. Denn vor dem Redenschreiben sollte er etwas Vernünftiges gelernt, viel erlebt, beobachtet, empfunden und gedacht haben.
Warum würden Sie abraten?
Aus obigen Gründen. Ansonsten aber wüsste ich keinen Grund, davon abzuraten.
Der größte anzunehmende Unfall (GAU) für einen Redenschreiber?
Wenn wegen ihm der Redner ohne Rede reden muss.
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