Das Redenarchiv des VRdS
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Deutschland - Glaube und WirklichkeitGehalten von Dipl.Ing. Bernd Ambrosius am 13.01.2004 Ort: Kön Veranstalter/Auftraggeber: Institut der deutschen Wirtschaft, Kön Deutschland - Glaube und Wirklichkeit„Ob Beamter, Öffentlicher Dienst oder Minister a.D., die stetig gewachsene Mehrheit dieser Gruppe in den Parlamenten wird unseren Wohlstand zur Strecke bringen“, äußerte Dipl.-Ing. Bernd Ambrosius anlässlich der Mitgliederversammlung des Verbandes der Holzindustrie und Kunststoffverarbeitung Hessen-Thüringen am 19. September 2003 in Marburg. Nicht weil das unredliche Menschen seien, „aber weil sie mit ihrer Erfahrung auf Ordnen und Verteilen beschränkt sind und vom Mehren genauso viel verstehen wie Schildkröten vom Fliegen.“ Die meisten Menschen in unserem Lande glaubten, Deutschland sei eine bedeutende Nation. Vertrauend auf diesen Glauben hatten sie innerlich einen tatsächlich „nur mit Anstrengung erreichten Zustand“ gleichgesetzt mit „natürlich gegebenen Eigenschaften“. Und jetzt haben viele Menschen Angst vor der Zukunft. Was ist richtig? Was können wir tun? Was müssen wir tun? Richtig ist, dass Angst ein Gefühl ist, das lähmt und oft Rechtfertigung gibt, weiterhin nichts zu tun. Deshalb ist es richtig, sich nicht diesem Gefühl hinzugeben, sondern durch aktives Tun – sich mühen und das Gehirn einschalten – den Boden unter den Füßen wiederzufinden. Betrachten wir unser Land nach seinen natürlichen Gegebenheiten, dann ist es:
Aus diesen fünf Faktoren folgt: Dass es uns über Jahrzehnte besser ging als 90 Prozent der Weltbevölkerung, lag nicht an natürlichen Gegebenheiten. Was unterscheidet uns von Dubai? Wir haben keinen Wohlstand, den man nur aus dem Boden pumpen muss. Und was von Nord-Korea? Von den natürlichen Gegebenheiten her nichts: Warum ging es uns Jahrzehnte besser als den Bürgern fast aller anderen Nationen? Weil es uns gelang, im Inland Produkte und Leistungen zu erzeugen, die uns Käufer (Kunden) im Ausland etwas teurer abkauften, als die Herstellung im Inland kostete. Wirtschaftliche Stärke ist kein hinreichendes Kriterium für breiten Wohlstand, aber ein notwendiges. Nur solange wir wirtschaftlich stark sind, haben wir die Voraussetzung, unser Leben zu besseren Bedingungen zu leben als die Bürger anderer Länder. Anders formuliert: Wir sind keine Insel, sondern ein kleiner – autark nicht lebensfähiger – Teil einer größeren Welt. Die natürlichen Ressourcen unseres Landes genügen nicht, unsere über 80.000.000 Menschen erträglich, geschweige denn gut leben zu lassen. Wir haben keine natürlichen Quellen, die jedem Wohlstand ohne Leistung garantieren. Quelle unseres Wohlstandes waren ausländische Käufer von in unserem Land hergestellten Produkten und Leistungen. Über andere Quellen verfügen wir nicht. Dass viele Menschen die Quelle nicht unmittelbar kennen – kein Handwerker, Laden an der Ecke, Lehrer ist sich bewusst, dass er in Wirklichkeit vom Export lebt, genauso sind sich die wenigsten Anwälte, Ärzte, Berater, Beamten, Politiker und Sozialhilfeempfänger dieser Tatsache bewusst –, schützt keinen Nicht-Kenner davor, ins Elend zu fallen, wenn die Quelle versiegt. „Wirtschaft“ ist ein abstrakter Begriff. Vielleicht sollten wir daher auf die Wurzeln zurückgehen: „Wirtschaft“ ist Basis unserer physischen Existenz. Wir können zwar trotz sauberen Wassers, guter Nahrung, Kleidung, Mobilität, einem Dach über dem Kopf usw. jahrelang unzufrieden sein (psychische Existenz), aber ohne Nahrung werden wir – gleich ob zufrieden oder nicht – in wenigen Wochen verhungern. Diese Betrachtung zeigt auch die Bedeutung des Faktors „Zeit“, der in politischen Fragen und bei Behörden zumeist ignoriert wird. „Zeit“ hat ein ganz anderes Gewicht als zum Beispiel „Gerechtigkeit“. Was nützt Ihnen Gerechtigkeit, wenn Sie durch Nahrungsmangel nach vier Wochen sterben? Solange „die Wirtschaft“ funktionierte, konnte die Politik den Begriff abstrakt sehen und den fundamentalen Unterschied durch den Faktor „Zeit“ ignorieren. Ich möchte ihn begreiflich machen, denn das ist etwas ganz anderes als das bloße intellektuelle Verstehen. Eine umgefallene Kerze kann in den ersten Sekunden durch einfaches Pusten gelöscht werden. Eine Minute später brauchen Sie schon einen Eimer. Nach fünf Minuten hilft nur noch die Feuerwehr. Noch etwas später ist auch diese machtlos. Wenn es brennt, dann muss zuerst gelöscht werden! Ist das Haus abgebrannt, sind alle bis dahin scheinbar so wichtigen Fragen zweitrangig. Denn dann kann man zwar auch noch darüber sinnieren und debattieren, wo man im Haus die Oma, wo die Kinder und wo sich selbst untergebracht hätte – tun jedoch kann man es nicht mehr! Zwar sind sich die Politiker einig, dass die hohe und steigende Arbeitslosigkeit, abgesehen von der menschlichen Problematik, „irgendwie gefährlich“ ist. Aber die Rezepte, die dagegen aufgeboten werden, sind meist nicht minder gefährlich. Jeder Schritt der Politik, der produktverteuernd und/oder investitionskraftmindernd ist, beschleunigt die Abwärtsbewegung. Mehrkosten für neue Arbeitsplätze, die ein Produkt verteuern, gefährden das Produkt. Höhere Steuern und Abgaben vernichten frei verfügbare Kaufkraft und beeinflussen die Inlandsnachfrage negativ. Beide Verfahren vernichten inländische Arbeitsplätze. Diese Bedrohung unserer wirtschaftlichen Stärke durch „Schaffung“ von Arbeit in tertiären Bereichen durch Gesetze und Verordnungen wird bisher von den wenigsten Politikern erkannt. Tatsächlich belasten sie unsere Produkte mit unnötigen Kosten, machen sie teurer, ohne dass sie für den internationalen Käufer besser/wertvoller würden. Ich maße mir nicht an, zu verstehen, wie „Wirtschaft“ funktioniert. Ich möchte Ihnen aber nahe bringen, darüber nachzudenken, ob andere diese Kompetenz haben.
Mit anderen Worten: Die genannten Institutionen helfen, Sand aus dem Getriebe zu nehmen, aber sie sind nicht Unternehmer! Wirtschaftswissenschaftler verstehen zwar viel von Wirtschaftswissenschaft – nicht unbedingt jedoch etwas davon, eine Chance zu erkennen, Unternehmen aufzubauen oder erfolgreich weiterzuentwickeln. Sie haben möglicherweise Methoden studiert und erarbeitet, die verhindern, dass sie Fehler machen. Sie lernten vielleicht zu rationalisieren, zu analysieren und anderes mehr – aber das alles ist nicht Wirtschaft, sondern bestenfalls der abstrakte Versuch einer Beschreibung. In gutem Deutsch, dafür verständlich: Erfolgreiches wirtschaftliches Handeln in der Praxis und wirtschaftlichen Erfolg können Sie nirgends studieren! Sie können ihn übrigens auch nicht anordnen, auch nicht durch Gesetz. Schließen Sie daher nicht aus, auch wenn es Ihnen vielleicht noch so unwahrscheinlich scheint, dass in der Realität wirtschaftliche Prozesse ganz anders ablaufen, als sie Ihnen von den Obengenannten beschrieben werden. Bei nüchterner Betrachtung sind sie möglicherweise genauso Außenstehende wie die meisten von uns. Unmittelbar „Mehren“ wird Politik in einem Land, in dem keine natürlichen Reichtümer vorhanden sind, nie können, unmittelbar kann sie nur „Ordnen“ und „Verteilen“. Mir scheint, die Mehrheit der deutschen Politiker, vorwiegend mit „Ordnen“ und „Verteilen“ beschäftigt, hat mangels Erfahrung kein Gefühl mehr in Bezug darauf, dass das, was an Spielmasse da ist, keine feste Größe darstellt, sondern täglich im harten wirtschaftlichen Wettstreit der Nationen ausgebaut und verteidigt werden muss. Scheinbar war es ja auch gar nicht notwendig, denn „vermehrt“ hatten ja die staatstragenden Bürger mehr oder minder automatisch und schweigend. Unternehmer sind keine besseren oder edleren Menschen. Das gilt übrigens für alle Menschen mit besonderen Begabungen und Fähigkeiten: Wissenschaftler, Künstler, Spitzensportler ... Ein unternehmender Mensch ist jemand, der eine Idee oder ein Ziel hat und der etwas unternimmt, d.h. Mühen auf sich nimmt, um dieses Ziel zu erreichen. Das klingt sehr simpel, unterscheidet ihn aber von Menschen, die hauptsächlich etwas verwalten. Der Unterschied unternehmerischer Tätigkeit zu anderen werterzeugenden Tätigkeiten ist, dass zur Erreichung des Zieles verschiedene Dinge bewegt, Materialien und Leistungen gekauft, Investitionen getätigt und Arbeitsplätze geschaffen werden müssen. Investitionen und Arbeitsplätze sind für gesunde Unternehmen Mittel auf ein Ziel und nicht Selbstzweck. Am Anfang ist eine Idee. Dann ist ein Vielfaches an Ausdauer und Energie erforderlich, aus der Idee ein Ziel zu entwickeln. Und erst wenn dieses Ziel Gestalt annimmt, dann ist der Punkt gekommen, an dem ein Unternehmer Mitarbeiter benötigt und Investitionen tätigen muss, um ans Ziel zu gelangen. Weil in Unternehmen Menschen arbeiten, müssen an die soziale Verantwortung des Unternehmers höhere Anforderungen gestellt werden als an die eines Künstlers. Dennoch ganz deutlich: Genau wie der Künstler in erster Linie Künstler ist – denn das ist das Spezifische, was er ist und was er kann –, so ist der Unternehmer in erster Linie Unternehmer. Beiden, Künstler und Unternehmer, ist auch gemein: Beschneidet man ihnen zu sehr die Flügel, dann werden sie nicht mehr fliegen! Unternehmer müssen Risiken eingehen, wobei das Risiko normalerweise in der Notwendigkeit liegt, Entscheidungen treffen zu müssen. Zum Wesen einer (echten) Entscheidung gehört, dass sie mit Zweifeln behaftet ist, also eine Abwägung der dafür und dagegen sprechenden Faktoren bedeutet. Dabei ist der Faktor „Zeit“ eine maßgebliche Komponente. Oft fehlt die Zeit, die Entscheidung dadurch zu umgehen, dass man den richtigen Weg zweifelsfrei feststellen kann. Dieser Zeit-Druck ist der deutlichste Unterschied zu Entscheidungen beim Staat: Ein neues Gesetz, das nicht in dieser, sondern in der nächsten Legislaturperiode verabschiedet wird, bedeutet nur, dass das alte entsprechend länger gilt. Der „Kunde“ hat sowieso keine Wahl. Möchte man seine Hände in Unschuld waschen, sucht man ein paar Sachverständige, lässt ein Gutachten anfertigen, und bis das steht, hat man Ruhe. Eine Nicht-Entscheidung hat daher scheinbar wenig Konsequenzen. Ganz anders bei Unternehmen: Ein neues Produkt, dessen Einführung durch bürokratische Hemmnisse Monate oder Jahre zu spät erfolgt, kann für ein Unternehmen das „Aus“ bedeuten, denn hier hat der Kunde die Wahl. Entscheiden darüber, ob es noch Sinn macht, Einsatz zu bringen und in Folge davon mit zur Vermehrung beizutragen, kann nicht die Mehrheit. Diese entscheidet jeder potenziell Staatstragende ganz allein für sich. Auch 60 Millionen Wähler können durch ihre Wahl zwar bestimmen, was die wenigen Millionen Haupt-Staatstragender an Bürde zu dulden haben, aber sie können nicht bestimmen, ob diese das akzeptieren oder weiter aussteigen. Insgesamt hat das bürokratische Instrumentarium ein Ausmaß angenommen, dass viele Unternehmer keine echte Zukunftsperspektive mehr in diesem Land sehen und, wenn man hinter die Dinge schaut, ihre Unternehmen bestenfalls noch verwalten. Viele Unternehmer haben sich innerlich zermürbt und schon „verabschiedet“, ohne es selbst zu wissen. Auch Unternehmer sind Menschen, und jeder Mensch hat nur ein begrenztes Maß an Kraft und Energie! Leidtragende dieses hausgemacht aufgezwungenen Schauerszenarios wird letztlich der Staat sein. Aber nicht, wie Politiker denken, weil dem Staat Steuern entgehen, auf die er Anspruch hat, sondern weil er „erfolgreich“ die innovationsfähigen Köpfe durch von ihm aufgezwungenen Innenkampf in großen Teilen lähmt, deformiert und zu Verwaltern degradiert hat und in Folge keine Werte mehr geschaffen werden. Wohlstand in der Breite und Wachstum über Durchschnitt gibt es nur in Ländern, die einen breiten Mittelbau an mittelständischen Unternehmen haben, das heißt Unternehmen mit ca. 5 bis ca. 1.000 Millionen Euro Umsatz, 20 bis 4.000 Mitarbeitern und in denen die Manager noch Unternehmer sind, das heißt maßgeblich am Kapital beteiligt. Hat der Staat den Mittelstand in seinem Machtbereich zerstört, dann hat er auch den Wohlstand in der Breite in seinem Machtbereich zerstört und damit sich selbst. Wenn es brennt, muss man löschen. Und dann muss man langfristig die Situation verbessern. Es schmerzt mich, wenn Staatsdiener von „sparen“ sprechen, um dahinter zu verbergen, dass sie uns verstärkt in die Tasche fassen möchten. Für jeden normalen und anständigen Menschen bedeutet „sparen“, weniger auszugeben. Einnahmenverbesserungen sind damit nie gemeint. Der Staat muss in Notzeiten sparen, und das könnte er sehr leicht, zum Beispiel, indem er alle Staatsausgaben (Bund, Länder, Gemeinden) um 10 Prozent senkt. Nach zwölf Jahren Terror und Diktatur bis 1945 sollten in unserer neuen Republik die Gewalten hart und deutlich geteilt werden. Aber nicht einmal 50 Jahre später waren Legislative und Exekutive bei uns faktisch gleichgeschaltet. Und dabei werden, Tendenz zunehmend, Gesetze und Verordnungen in einer Menge und „Qualität“ produziert, dass auch die Judikative involviert ist. Ob Beamter, Öffentlicher Dienst, Minister a.D. usw., die stetig gewachsene Mehrheit dieser Gruppe in den Parlamenten wird unseren Wohlstand zur Strecke bringen. Nicht weil das unredliche Menschen sind, aber weil sie mit ihrer Erfahrung auf „Ordnen“ und „Verteilen“ beschränkt sind und vom „Mehren“ genauso viel verstehen wie Schildkröten vom Fliegen. Es gibt nur einen Weg, die Gewalten wieder zu teilen, alle anderen werden umgangen: In den Parlamenten (gleich ob Stadt, Land oder Bund) dürfen keine Vertreter der Exekutive sitzen, gleich ob Angestellte im Öffentlichen Dienst oder Beamte. Keiner der Genannten dürfte ein passives Wahlrecht haben. Jeder, dessen Einkommen aus Steuermitteln bezahlt wird, ist befangen. Man kann auch nicht Arbeitgeber- und Gewerkschaftsvertreter gleichzeitig sein, oder Christ und Mohammedaner. Beschränkung der Staatsquote (einschließlich Ländern und Gemeinden) auf 33 Prozent und Auflage, dass davon mindestens 1/3 investiert werden muss, maximal 1/3 für Besoldung der Mitarbeiter des Staates zur Verfügung steht und mindestens 1/3 unmittelbar und ohne Abzüge an Bedürftige fließen muss. Abbau der als Sozialbeiträge getarnten Steuern für abhängig Beschäftigte, eine Möglichkeit: Jeder Arbeitnehmer bekommt den Arbeitgeber-Anteil brutto dazu – Umstellung zu einem Stichtag – und zahlt auf das neue Brutto 33 Prozent Steuern. Ein Minimalversicherungsbeitrag (Alters-, Kranken-, Rentenversicherung usw.) wird von jedem Erwachsenen einkommensunabhängig zwangserhoben – für Studierende zunächst gestundet, mit Eintritt in das Erwerbsleben nachzuzahlen – und Leistungen für diese Zwangsbeiträge auch staatlich garantiert. Erhöhte Ablaufleistungen, Beispiel eine Rente über dem Mindestsatz, sind Sache der persönlichen Lebensplanung. Ein einheitlicher, einkommensunabhängiger Steuersatz von maximal 33 Prozent. Abschaffung der bisherigen Doppelprogression (einkommensabhängige Förderung nach unten plus Steuerprogression nach oben), die für den Normalbürger die tatsächlichen staatlichen Leistungen vollkommen verschleiert und vertuscht, wie wenig überhaupt unten ankommt, weil der Staat das meiste im eigenen Saft versiedet. Beibehaltung der Abschaffung von Vermögensteuer, Abschaffung von Ertragsteuern aus Vermögen, soweit diese den inflationsbedingten Wertzuwachs nicht übersteigen. Niemals darf ein Staat an der Inflation verdienen. Vermögensteuer war, Erbschaftsteuer ist ein für die Staatsgesundheit deshalb so gefährliches Gift, weil ihre Wirkung komplex ist und nicht unmittelbar eintritt, das heißt scheinbar keine Auswirkungen hat. Diese Steuerarten sind zudem besonders hinterlistig, weil der Faktor Inflation ganz stark zu Gunsten der Staatsquote durchschlägt. Steuern, die einschränken oder verhindern, dass das Individuum die Wahl hat, für seine Nachkommen oder die Weiterentwicklung seiner Ideen Vorsorge zu treffen, sind deshalb ein unauffälliges, aber tödliches Gift, weil ihre Wirkung scheinbar unmerklich ist. Wenn ich Ihnen mit Argumenten Denkanstöße gebe, dann denken Sie bitte nicht: „Ein paar hundert (1.000, 10.000) Menschen, die diesem Land den Rücken kehren, was ist das schon?“ – Bedenken Sie, dass wir nie das Land der Dichter und Denker genannt worden wären ohne die wenigen, die wir mehr hatten als andere Länder. Denken Sie auch an die große Zahl der in diesem Lande nicht mehr gedachten oder weiterentwickelten Ideen, die im Krebsgeschwür der übermächtigen, vom Strickmuster „Neid“ geprägten Staatsbürokratie erstickt sind. Die Wahrscheinlichkeit ist daher hoch, dass deshalb auch zukunftsweisende Entwicklungen nicht mehr in Deutschland angesiedelt sind. Dipl.-Ing. Bernd Ambrosius Geboren 1948, studierte nach humanistischem Abitur Bauingenieurwesen an der Technischen Hochschule Darmstadt. Seit 1980 ist der zweifache Familienvater Geschäftsführer der Ambrosius Messebau, eines mittelständischen Familienunternehmens in vierter Generation. Außerdem ist er Vorsitzender des Verbandes Holzindustrie und Kunststoffverarbeitung Hessen-Thüringen e.V. Unter dem Pseudonym „Walter Park“ veröffentlichte Ambrosius 1987 das Buch „Und keiner sagt, was ist“ im Verlag Universitas. | ||||
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