VRdS in der Presse

Der VRdS in der Presse

 

Netzeitung  (4. August 2006)

„Wie eine Prostituierte“

Als Präsidentin des Verbandes der Redenschreiber deutscher Sprache erhebt sie das Wort für eine Randgruppe. Minita von Gagern kämpft dafür, dass Redenschreiben in Deutschland als Beruf anerkannt wird, sagt sie im Interview.

Minita von Gagern hat sich dem Umgang mit dem offiziell gesprochenen Wort in Deutschland verschrieben, und der muss sich ihrer Meinung nach vollkommen ändern. Professionelle Redenschreiber müssten verstärkt ans Werk, sagt sie im Interview mit dem Berliner Radiosender 100,6 Motor FM. Das setze aber voraus, dass es Orte gebe, an denen das Redenschreiben vermittelt werde. „Und das setzt wiederum voraus, dass es als Beruf anerkannt wird» – in Deutschland ist das bisher nicht so.“

„Wenn man vor zehn Jahren sagte, dass man Reden schreibt, wurde man gehandelt wie eine Prostituierte.“ Und noch immer hätten Redner es nicht gern, wenn man sie dabei erwische, wie sie sich eines Redenschreibers bedienen, sagt von Gagern im Interview mit 100,6 Motor FM.

In anderen Ländern werde damit anders umgegangen. „In den USA schmücken sich Politiker und Wirtschaftsbosse mit ihren Redenschreibern.“ Es gelte als schick und gescheit, einen oder sogar mehrere Redenschreiber zu beschäftigen. Auch für Minita von Gagern handelt es sich hier nicht um ein Versagen, sondern um das Anerkennen der eigenen Grenzen. Weit nicht jedem sei das Talent der Rede gegeben, nur kämen viele nicht umhin, sie zu halten. Oder in die Worte einer professionellen Redenschreiberin gefasst: „Man muss einen Blumenstrauß, den man verschenkt, ja auch nicht dringend selbst gepflückt haben.“

Bush brauchte nur zehn Minuten

Auch am Blumenstrauß selbst gibt es einiges zu verbessern, findet die Mitbegründerin ihres Verbandes, die auch als Dozentin auf ihrem Gebiet tätig ist. Die deutsche Rede kranke an der Länge. Ex-Kanzler Schröder habe anderthalb Stunden über seine Agenda 2010 gesprochen, Präsident Bush dagegen für seine Kriegserklärung gegen den Irak nur zehn Minuten gebraucht.

Doch auf eines muss Minita von Gagern ihre Schüler am häufigsten hinweisen: Wer sein Publikum nicht mag, braucht gar nicht erst anzufangen zu reden. Unter Politikern meint sie sogar hin und wieder Verachtung zu spüren. „Ich glaube, dass die Politik sehr viel gewinnen würde, wenn sie sich den liebevollen Blick auf den Wähler bewahrte beziehungsweise aneignete.“

Hören Sie das vollständige Interview auf:
http://www.netzeitung.de/audio/sonntagsab10/429982.html

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ddp Deutscher Depeschendienst Nachrichtenagentur
(30.11.2005)

"Sauber, aber viel zu lang"
Bei Redenschreibern kam Merkels erste Regierungserklärung gut an – Gute Noten für Glaubwürdigkeit

Von ddp-Korrespondentin Christina Denz

Berlin (ddp.p). Mit ihrer ersten Regierungserklärung hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Mittwoch im Bundestag auch bei Rhetorik-Profis Pluspunkte gesammelt. Das Fazit der Redenschreiber nach 90 Minuten Regierungserklärung: "Diese Kanzlerin wird uns noch überraschen."

Das Diktum stammt von Minita von Gagern-Dütemeyer. Die Juristin und Vizepräsidentin des Verbands der Redenschreiber deutscher Sprache zeigte sich vor allem von den ersten 20 Minuten der Merkel-Rede angetan. Da habe die Kanzlerin durch persönliche Passagen "sehr viel Wärme und Vertrauen geschaffen", verständlich gesprochen, eine klare Botschaft vermittelt und sich nicht aus schwierigen Themen gewunden. "Sauber", sagte Gagern - und kassierte das Lob gleich wieder: "Die Rede war viel, viel, viel zu lang."

Besonders mit ihren Ausführungen zur Außenpolitik gegen Ende habe die Kanzlerin einem "Absturz der Hörbereitschaft" den Boden bereitet, kritisierte Gagern. Das sei aber schon "schlechte Tradition". Denn Vorgänger Gerhard Schröder (SPD) habe beim Amtsantritt auch mehr als 90 Minuten gesprochen. Ansonsten sei Merkel als "Gegengewicht zum Medienkanzler" aufgetreten und habe "ganz auf Glaubwürdigkeit" gesetzt - allein schon, "weil sie nichts zur Verfügung hat, was blenden könnte".

Weil Regierungserklärungen per se "nicht sehr sexy" sind, vergab Gagern fürs Merkels erste Regierungserklärung eine "zwei minus bis drei plus".

Thilo von Trotha, der früher für Helmut Schmidt (SPD) die Feder spitzte, zeigte sich von Merkels Ausführungen ebenfalls positiv überrascht. Er habe bislang bald 15 Regierungserklärungen verfolgt, aber nie sei ein Redner vom Manuskript abgewichen, sagte er. Merkel hingegen habe sich nach einer "Warmlaufphase" freigeschwommen, schlagfertig auf Zurufe reagiert und frei ganze Passagen vorgetragen.

In puncto Rhetorik gefiel Trotha besonders die Verwendung gegensätzlicher Begriffspaare, etwa als Merkel hervorhob, "wir haben ein Herz für die Schwachen! Und wir haben ein Herz für Leistung". Mit solchen Wendungen signalisiere sie Ausgewogenheit. Angetan hatte Trotha auch das Willy-Brandt-Zitat "mehr Demokratie wagen", das Merkel in "mehr Freiheit wagen" umformulierte. Zudem habe sie mit ihrem Verzicht auf die Nennung von Interessenverbände "Grüppchendenken" überwunden. "Das hat sie schön gelöst", fand Trotha.

Eine Veränderung entdeckte Trotha auch in der Körpersprache der Kanzlerin. So habe Merkel nicht wie sonst nur Handbewegungen von oben nach unten zugelassen, sondern Gesten nach rechts und links ausgeführt. "Das signalisiert Gemeinsinn, Selbstsicherheit, Kooperationsbereitschaft", erläuterte Trotha - "körpersprachlich eine Positiventwicklung".

Fazit der Profis: Merkel habe sich mit der Rede "selbst übertroffen" und gezeigt, dass es in ihr "aufflammte und ein wenig leuchtete". Als Bundeskanzlerin könne sie "noch jemand mit großem Charme werden", sagt Gagern. Zwar stehe sie dem bravourösen Redner Schröder noch nach, unterstrich Trotha, "aber da steckt noch was drin". Und schließlich gelte selbst für den großartigsten Rhetoriker: "Wichtiger als Reden ist Handeln."

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epd Evangelischer Pressedienst Nachrichtenagentur (29. November 2005)

Das Wort hat die Frau Bundeskanzlerin
- Blick in die Werkstatt für Regierungserklärungen
Von Nina C. Zimmermann (epd)

Berlin (epd). An diesem Mittwoch schlägt nach ihrer Wahl zur Bundeskanzlerin die zweite große Stunde der Angela Merkel: die Antrittsrede im Bundestag. Die erste große Regierungserklärung der frisch gekürten Regierungschefin gilt als «Visitenkarte» der neuen Bundesregierung.

Die Erwartungen an eine solche Rede sind hoch: Wie ihre sieben Vorgänger hat Angela Merkel die einmalige Gelegenheit zu Beginn der Wahlperiode, im Detail ihr politisches Programm für die Dauer ihrer Amtszeit darzustellen. Dabei sollte sie zwar eine eigene Handschrift erkennen lassen, also ihren Führungsanspruch begründen. Zugleich müssen sich aber ihre eigene Partei und der Koalitionspartner darin wieder finden.

Und schließlich wollen auch Wähler, Opposition, Medien, Verwaltung und ausländische Beobachter erfahren, wohin es die nächsten vier Jahre im Land geht. «Ich hoffe, dass Merkel sich sehr pointiert äußert», sagt Minita von Gagern, Vizepräsidentin des Verbandes der Redenschreiber deutscher Sprache. «Wenn sie das täte, würde sie sich deutlich von ihren Vorgängern unterscheiden.»

(…)
Dass Merkel einen anderen, einen weiblichen Redestil haben wird, erwartet Redenschreiberin Gagern nicht. Die Bundeskanzlerin sei «wahnsinnig künstlich» bemüht, den von ihren männlichen Amtsvorgängern gesetzten Erwartungen zu entsprechen. Daher wird sie Gagerns Einschätzung nach so sachlich-männlich wie möglich reden, weil sie «in der Sache verstanden und akzeptiert werden» möchte. Die Herzen der Menschen erobere Merkel damit allerdings auch rhetorisch nicht: «Das hat sich bereits im Wahlkampf gezeigt.»

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Rheinische Post (25. November 2005)

Deutsche gehen schlampig mit Sprache um -
Die Schulen vermitteln nach Ansicht des Verbandes der Redenschreiber häufig kein Gefühl mehr für den Umgang mit Sprache.

Bonn (rpo). Der Verband der Redenschreiber deutscher Sprache schlägt Alarm: Die Deutschen gingen zu schlampig mit ihrer Muttersprache um, findet der Präsident des Verbandes. Auch die Schuldigen sind bereits ausgemacht: Die Schule und das Fernsehen sollen dem liebevollen Umgang mit der deutschen Sprache das Grab geschaufelt haben. 

"Lieblos wie ein Fastfood-Essen" werde die deutsche Sprache vom Volk der Dichter und Denker konsumiert, beklagte der Präsident des Verbandes der Redenschreiber deutscher Sprache (VRdS), Thilo von Trotha, am Freitag in Bonn. 

Diese beklagenswerte Entwicklung sei "gefährlicher als alle Auswirkungen schlechter Pisa-Noten". Kaum einer könne sich noch "der Fülle und Schönheit der deutschen Sprache sinnstiftend" bedienen. Dem VRdS zufolge liegt die Hauptschuld an diesem Umstand bei den Schulen und dem Fernsehen.

Die Schule wecke bei den Kindern nicht mehr das Empfinden für die Bedeutung von Worten und Sprache, kritisierte der Präsident. Und die im Fernsehen vorherrschende "Schlagzeilen-Sprache" tue ihr Übriges. Die deutsche Sprache sei mittlerweile von nichtssagenden Floskeln durchsetzt. Hinter vordergründiger Genauigkeit stünde nur "gestanztes Geschwätz". Schlimm sei daran, dass die Menschen sich an der Sprache im Fernsehen orientierten und sie übernähmen, meinte Trotha.

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Frankfurter Allgemeine Zeitung (1. November 2005)

„Sprache und Menschenbild - Die politischen Redenschreiber erinnern sich an ihre eigene Verantwortung“

Von Heike Schmoll

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Der Tagesspiegel (22. März 2004)

Vorschreiben, was Platzeck zu sagen hat -
Der Ministerpräsident sucht einen Redenschreiber

Von Sandra Dassler

Im Wahlkampf sammeln Brandenburgs Spitzenpolitiker allerorten Sympathien. So setzte sich Innenminister Jörg Schönbohm in der letzten Woche vehement und erfolgreich für Cottbus als Austragungsort des Fußballnachwuchs-Länderspiels zwischen Deutschland und Polen ein. Das dürfte der CDU in der Lausitz einige Stimmen mehr bescheren.

Auch Matthias Platzeck erhielt gestern ein Lob – von ungewöhnlicher Stelle: Der Präsident des Verbandes der Redenschreiber deutscher Sprache, Thilo von Trotha, bescheinigte dem brandenburgischen Ministerpräsidenten „Mut zu einer Wahrheit, die an anderen Orten der Republik noch oft verschwiegen wird“. Die Staatskanzlei des Landes Brandenburg suchte nämlich im Stellenmarkt des Tagesspiegels „den Dienstposten eines Redenschreibers“. Zu den Aufgabengebieten gehört das „Verfassen von in der Regel wörtlich ausformulierten Reden, vorwiegend für den Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg.“

Der Nachrichtenagentur dpa war das sogar eine Meldung wert. Kein Wunder, meint Thilo von Trotha, der viele Reden für den ehemaligen Bundeskanzler Helmut Schmidt schrieb: „Im Gegensatz zu ihren Kollegen in den USA bekennen sich deutsche Politiker selten zu ihren Redenschreibern. Die führen, wenn sie nicht im Hauptberuf als Journalisten arbeiten, oft ein einsames Leben. Deshalb haben wir vor einigen Jahren den Verband der Redenschreiber gegründet. Wir tauschen uns aus und versuchen, unser Image zu verbessern.“ Das Redenschreiben für Politiker, sagt von Trotha, sei immer noch ein Tabu. Und dann erzählt er, wie er jüngst den Redenschreiber des Bundespräsidenten traf und ihn fragte: „Sie sind doch der Redenschreiber des Bundespräsidenten?“ Daraufhin habe ihm der Kollege tief in die Augen geblickt und geantwortet: „Der Bundespräsident hat keinen Redenschreiber.“

Ganz anders in Potsdam. „Wir hatten sogar zwei Redenschreiber“, sagt Ex-Regierungssprecher Erhard Thomas. „Aber einer folgte seinem ehemaligen Ministerpräsidenten Stolpe ins Bundesverkehrsministerium. Und die andere Kollegin fällt für eine Weile aus.“ Regierungssprecher Thomas Braune meint verschmitzt: „Das ist ein einflussreicher und spannender Job: Platzeck nimmt viel Einfluss, und man weiß nie, ob er dann auch sagt, was geschrieben steht.“ Redenschreiber Alexander Ross meint, dass Matthias Platzeck in seinen Ansprachen die Dinge beim Namen nennt: „Für ihn ist eine Schaufel eben eine Schaufel. Und deshalb ist die Stelle auch klar für einen Redenschreiber ausgewiesen.“ Ross erinnert sich, dass in einer Ausschreibung des Berliner Senats noch im Jahr 1989 verschämt nach einem „Referenten für Grundsatzangelegenheiten“ Ausschau gehalten wurde. „Aber Wowereit hat vor eineinhalb Jahren auch schon einen Redenschreiber gesucht. 600 haben sich beworben.“

Die häufigsten Fehler von Redenschreibern sind übrigens falsch nummerierte Seiten. Da kann es schon vorkommen, dass eine Seite zweimal vorgelesen wird. Damit sagt Ross, haben aber Politiker wie Platzeck und Wowereit wenig Probleme: „Die sprechen sowieso am liebsten frei.“

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politik & kommunikation
(Ausgabe Juni 2003)

p & k sprach mit dem Präsidenten des „Verbands der Redenschreiber deutscher Sprache“ (VRdS) Thilo von Trotha (63) über die Autoren hinter der Kulisse.

p&k: Herr von Trotha, was zeichnet einen guten Redenschreiber aus?

Thilo von Trotha: In jedem Fall sollte er sprachbegabt und gebildet sein. Eine ausgeprägte Fantasie ermöglicht ihm, sich in den Redner hineinzuversetzen. Als oberstes Gebot gilt für den Redenschreiber, sich stets diskret zu verhalten.

p&k: Welche typischen Charakterzüge besitzen Redenschreiber?

von Trotha: Ich begreife sie als Elite des Wortes, die für andere vordenkt. Dabei legt sie dem Redner jedoch nicht – wie oft behauptet – Worte in den Mund, sondern bietet ihm geistige Anregungen. Bei Wahlkampfreden wird besonders deutlich: Reden ist Führung und keine bloße Lippenvibration. Der Redenschreiber muss die Motivation des Redners verstehen. Schließlich geht es ihm darum, den Willen der Hörer zu beeinflussen.

p&k: Wie gehen Redenschreiber mit dem Dilemma um, exzellente Texte zu verfassen und dabei nie im Rampenlicht zu stehen?

von Trotha: Je nach Mentalität kann der eine besser, der andere schlechter damit umgehen. Menschen, die gern im Mittelpunkt stehen, sollten lieber die Finger von diesem Beruf lassen.

p&k: Wie definieren Sie das Verhältnis zwischen dem Redner und seinem Redenschreiber?

von Trotha: Vertrauen bildet für beide die Basis. Der Redenschreiber muss wissen, dass die Informationen der Wahrheit entsprechen. Umgekehrt gilt es für den Redner als unabdingbar, dass er sich auf seinen Schreiber verlassen kann, der während der Vorbereitungsphase zu einem engen Verbündeten wird.

p&k: Worauf kommt es bei der Einarbeitung in das jeweilige Fachgebiet an?

von Trotha: Sie müssen sich gewissenhaft in die Themen einarbeiten, um einen seriösen Redetext verfassen zu können, schließlich spiegelt sich im Inhalt einer Rede die Persönlichkeit des Politikers wider. Zugleich muss er den Blickwinkel des Publikums und des Redners einnehmen können, um den Inhalt seiner Rede angemessen formulieren zu können. Der eigentliche Redeakt und seine Wirkung sind das Wichtigste bei einer Rede.

Wenn Sie einen Blumenstrauß kaufen, pflücken Sie zwar nicht jede Blume selbst, sondern Sie kaufen Sie im Geschäft. Und trotzdem erwarten Sie eine positive Reaktion, wenn Sie diesen Strauß überreichen, wie auch der Redner, der sich die positive Wirkung seiner Worte wünscht.

p&k: Welche war denn die schwierigste Rede, die Sie verfasst haben?

von Trotha: Für einen jungen Erfinder schrieb ich eine Rede für einen Internationalen
Kongress. Er hatte entdeckt, wie sich Bücher mit dem chemischen Stoffe „Polyurethan“ einbinden lassen. Es handelte sich also um ein sprödes wissenschaftliches Thema, das ich durch einige komische Passagen auflockern konnte. Frauenpolitische Themen stellen mich auch heute noch vor große Herausforderungen. Entweder sind die Frauen verletzt, weil sie den Männern nicht gleichgestellt werden oder aber sie sind beleidigt, weil sie sich in ihrer weiblichen Rolle nicht ernst genommen fühlen.

p&k: Gibt es eine goldene Regel für die gelungene Rede?

von Trotha: Texte müssen durch Sprechen geboren werden. Deshalb rege ich an, die Rede zunächst mit einem Diktiergerät aufzunehmen. Die gute Rede ist informativ und interessant, ihre Sprache klar und verständlich. Die Person muss spürbar werden. Humor verbessert die Hörbarkeit einer Rede, eine lebendige und bildhafte Sprache macht sie verständlich.

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