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Jens Oliver Krystof

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... war ursprünglich diplomierter Landschaftsökologe mit Zusatzausbildungen zum Umweltberater und Technischen Redakteur. 1998 machte er sich mit seiner Textschmiede als freiberuflicher Texter und Redenschreiber selbständig. Der in Goch am Niederrhein beheimatete, dreifache Familienvater entwickelt vor allem PR- und Werbetexte für kleine und mittelständische Unternehmen sowie Redemanuskripte für Führungskräfte.
Internet: www.textschmiede.de
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Welchen Redner bewundern Sie am meisten?
Sicher bewundert man den einen oder anderen Redner. Weitaus wichtiger ist mir jedoch das, was ich beispielsweise aus den Reden von Cicero, Demosthenes, Martin Luther, Willi Brandt, Helmut Schmidt, Richard von Weizsäcker und Roman Herzog für meine Arbeit gelernt habe...
Ihre Lieblingsrede in der Geschichte?
Eine direkte Lieblingsrede habe ich nicht. Unvergessen ist für mich Brandts "jetzt wächst zusammen, was zusammen gehört" am Tage nach der Maueröffnung. Aus meiner Sicht genial ist auch eine bildhafte Formulierung in Martin Luther Kings berühmter Rede "I have a dream", wo er sinngemäß sagt: "Wir glauben nicht, dass die Bank der Gerechtigkeit bankrott ist."
Welche Eigenschaften schätzen Sie an denen, für
die Sie schreiben, am meisten?
Vertrauen in die Diskretion und Kompetenz des Auftragnehmers, Offenheit, Selbstkritik, Gespür für das Machbare
Welche Eigenschaften schätzen Sie an einem Redenschreiber
am meisten?
Fingerspitzengefühl, Improvisationstalent, gesunden Menschenverstand, Sprach- und Wortwitz
Für wen würden Sie gerne einmal eine Rede schreiben?
Für den evangelischen Pastor unserer Gemeinde, für Rudi Völler und den kommenden Kanzlerkandidaten der SPD
Gibt es Redner, für die Sie nicht schreiben würden, oder Redethemen, die Sie ablehnen?
Wenn Krieg verharmlost , Hilfsbedürftige gedemütigt oder die Wahrheit verdreht werden soll, stehe ich nicht zur Verfügung.
Wie sind Sie zum Redenschreiben gekommen?
Eher wie die Jungfrau zum Kind. Als Kind und Jugendlicher war es mir schrecklich unangenehm, vor größeren Menschenansammlungen etwas sagen zu müssen. Jetzt genieße ich es, als Redenschreiber in die Rollen unterschiedlichster Charaktere zu schlüpfen und ihnen Wortgewalt zu verleihen.
Beschreiben Sie Ihre Tätigkeit als Redenschreiber
in einem Satz:
Die angepeilten Redeinhalte und Kernaussagen so in Worte zu kleiden, dass der Redner sich optimal "verkauft".
Wann ist für Sie eine Rede gelungen?
Wenn ein dezent glitzernder, roter Faden die Mienen der Zuhörer erhellt und der Redner am Schluss ein wenig Glück verspürt.
Warum würden Sie Menschen in verantwortungsvoller
Position empfehlen, mit einem Redenschreiber zusammenzuarbeiten?
Jede Rede ist eine einmalige Chance. Warum sollte man sie fahrlässig verstreichen lassen?
Warum würden Sie einem jungen Menschen empfehlen,
Redenschreiber zu werden?
Weil Redenschreiben spannender als Detektivarbeit sein kann.
Warum würden Sie abraten?
Nur wenn ich sicher wäre, dass ihn andere Aufgaben glücklicher machten.
Der größte anzunehmende Unfall (GAU) für
einen Redenschreiber?
Ein Redner, der nach seinem Vortrag spürt: Das war nicht ich. Textschmiede Jens Oliver Krystof
Hülmer Straße 93
47574 Goch
Telefon: 0 28 23 - 97 66 33
Telefax: 0 28 23 - 97 66 47
E-Mail: jok@textschmiede.de
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