Ghostportraitdes Monats

Dr. phil Dirk Getschmann

Geboren 1961 in Berlin
Abitur am Johanneum in Hamburg
Reserve-Offiziersausbildung im Fernmeldedienst der Bundeswehr
Studium der Germanistik, Theaterwissenschaft, Philosophie in München
Assistenztätigkeit an der Uni
Personalentwickler/Kommunikationsverantwortlicher bei einer großen Versicherung
Journalist für deutschsprachige Zeitungen in Buenos Aires (Argentinien)
Seit 1996 selbstständig (texte & seminare)
Buchveröffentlichungen
Coachingerfahrung
Näheres auf www.ainos.org
Welchen Redner bewundern Sie am meisten?
Richard von Weizsäcker

Ihre Lieblingsrede in der Geschichte?
Kennedys "Isch bihn ain Bealina"-Rede von 1961

Welche Eigenschaften schätzen Sie an denen, für die Sie schreiben, am
meisten?
Fantasie und Strukturiertheit; Neugier und Durchsetzungswillen
Welche Eigenschaften schätzen Sie an einem Redenschreiber am meisten?
Dienstleistungsmentalität, Fantasie, Bildung, Bescheidenheit
Für wen würden Sie gerne einmal eine Rede schreiben?
Für Romano Prodi
Gibt es Redner, für die Sie nicht schreiben würden, oder Redethemen,
die Sie ablehnen?
All jene, deren Überzeugungen mit dem Kantschen Imperativ nicht kompatibel sind
Wie sind Sie zum Redenschreiben gekommen?
Ein früherer Vorstand beauftragte mich auf Verdacht, später kamen Agenturen hinzu

Beschreiben Sie Ihre Tätigkeit als Redenschreiber in einem Satz:
Begehren auf etwas Neues entzünden, Widerstände entkräften und Tatendrang erzeugen

Wann ist für Sie eine Rede gelungen?
Wenn ein kluger Auftraggeber/Redner mit ihr zufrieden ist
Warum würden Sie Menschen in verantwortungsvoller Position empfehlen, mit
einem Redenschreiber zusammenzuarbeiten?

Weil für die meisten die Ressource Zeit zu knapp bemessen ist, um Reden auf dem erstrebten Niveau eigenhändig entwerfen zu können
Warum würden Sie einem jungen Menschen empfehlen, Redenschreiber zu werden?
Wer sich gerne in verschiedenen geistigen Welten tummelt und dabei noch zulernen mag, dem dürfte nur schwer eine abwechslungsreichere Aufgabe einfallen
Warum würden Sie abraten?
Angestellt braucht man eine passende Chemie zu seinem Auftraggeber; selbstständig das Glück einer ausreichenden Klientenzahl
Der größte anzunehmende Unfall (GAU) für einen Redenschreiber?
Die falsche Darstellung eines Sachverhaltes, der eigentlich in den Kernkompetenzbereich des Redners gehört


 

 


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