Katrin Mercker
Kurzbiographie:
Jahrgang 1962, geboren in Lima/Peru, Diplomtheologin, Magisterpädagogin,
seit 1996 freiberuflich tätig als Dozentin für Kommunikation
(Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Marketing, schriftliche Kommunikation).
Zusatzqualifikationen zur:
Biografiearbeit und
Coach.
Website: www.katrinmercker.de
Email:
post (at) katrinmercker . de
Welchen Redner bewundern Sie am meisten?
Helmut Schmidt
Ihre Lieblingsrede in der Geschichte?
Richard von Weizsäcker Rede zum 40. Jahrestag des
Kriegsendes,
gehalten am 8. Mai 1985.
Welche Eigenschaften schätzen Sie an denen, für die Sie schreiben, am
meisten?
Interesse und Offenheit, dazu: Vertrauen in meine Person
und Sprachkompetenz.
Welche Eigenschaften schätzen Sie an einem Redenschreiber am meisten?
Klarheit, Humor und Geist gepaart mit Einfühlungsvermögen.
Für wen würden Sie gerne einmal eine Rede schreiben?
Für jemanden, der kein Gehör findet: ein obdachloses
Mädchen in einer Großstadt.
Gibt es Redner, für die Sie nicht schreiben würden?
Natürlich: Menschen mit einer menschenverachtenden
Einstellung.
Wie sind Sie zum Redenschreiben gekommen?
Über die Lust an Sprache, mein Elternhaus, meine
Ausbildung zur Pastorin, Anfragen an meine Person.
Beschreiben Sie Ihre Tätigkeit als Redenschreiber in einem Satz:
Mit Sensibilität, Sprachschätzen, Neugier und
Lebenslust Auftraggeber und Publikum zufrieden zu stellen.
Wann ist für Sie eine Rede gelungen?
Wenn Intention und Wirkung übereinstimmen.
Warum würden Sie Menschen in verantwortungsvoller Position empfehlen, mit
einem Redenschreiber zusammenzuarbeiten?
Weil die Kunst der Delegation und der Mut zur eigenen
Lücke eine Führungskraft auszeichnet.
Warum würden Sie einem jungen Menschen empfehlen,
Redenschreiber zu werden?
Erahnen von Wünschen und Ängsten, dazu die
Klarheit im Ausdruck sind wichtige Lebensbegleiter über das Schreiben
hinaus.
Warum würden Sie abraten?
Weil die eben beschriebenen Eigenschaften nicht vorhanden
sind.
Der größte anzunehmende Unfall (GAU) für einen Redenschreiber?
Drahtlosigkeit zum Auftraggeber, betretenes Scharren
mit den Füßen vom Publikum.