Ghostportraitdes Monats

Dr. Hilde Malcomess

Kurzbiographie:

Christian FüldnerGeboren 1964, verheiratet,
ein Sohn.

Schreibt Reden für Menschen,
die in der Öffentlichkeit stehen und trainiert Redner für ihren Auftritt
im Rampenlicht.

1983 - 92 Studium der Musikwissenschaft, Philosophie und Kunstgeschichte in Bonn und Paris.

Seit Studientagen freie Mitarbeiterin bei lokalen und überregionalen Zeitungen. 1993 - 2003 Volontärin, Kulturredakteurin, Pauschalistin beim Rheinischen Merkur.

2003/04 Ausbildung zur Trainerin für Rhetorik und Kommunikation.

Seither Gruppen- und Einzeltrainings in Unternehmen, Verwaltung, Bildungseinrichtungen vornehmlich zum Thema Reden schreiben und Reden halten.

Lehrbeauftragte an der FH Bonn-Rhein-Sieg für "Rhetorik & Präsentation".

Website: www.die-rede.de

Email:

Welchen Redner bewundern Sie am meisten?

Ich schätze Angela Merkel . Sie hat immer Niveau.

Ihre Lieblingsrede in der Geschichte?

Rede von Roman Herzog bei der Trauerfeier für die Opfer des Zugunglücks von Eschede, gehalten am 21.Juni 1998 in der Stadtkirche zu Celle. www.bundespraesident.de =>Reden und Interviews =>Roman Herzog

Welche Eigenschaften schätzen Sie an denen, für die Sie schreiben, am meisten?

Dass sie sich und ihr Publikum erst nehmen und mir ihre Ideen und Gefühle anvertrauen.

Welche Eigenschaften schätzen Sie an einem Redenschreiber am meisten?

Seine uneitle Haltung. Sein Ziel, den Gedanken eines anderen Kraft und Klarheit zu geben.

Für wen würden Sie gerne einmal eine Rede schreiben?

Für die Queen.

Gibt es Redner, für die Sie nicht schreiben würden?

Ja. Das entscheidet sich im Vorgespräch. Bisher haben nur rechtschaffene Menschen mit lauteren Absichten angefragt.

Wie sind Sie zum Redenschreiben gekommen?

Ich habe beobachtet, dass zu viele Menschen die wunderbare Chance verschenken, die ihnen ein Redeauftritt bietet. Denn gute Reden machen glücklich.

Beschreiben Sie Ihre Tätigkeit als Redenschreiber in einem Satz:

Fragen, zuhören, das Wesentliche herausfiltern, strukturieren, den Ton des Redners treffen

Wann ist für Sie eine Rede gelungen?

Wenn der Auftraggeber mit der Rede glücklich ist.

Warum würden Sie Menschen in verantwortungsvoller Position empfehlen, mit einem Redenschreiber zusammenzuarbeiten?

Weil Menschen in verantwortlicher Position Verantwortung für ihre Worte haben. Sie können es sich nicht leisten, deren Wirkung zu verschleudern.

Warum würden Sie einem jungen Menschen empfehlen, Redenschreiber
zu werden?

Weil es eine anspruchsvolle und befriedigende Arbeit ist.

Warum würden Sie abraten?

Weil es viel rhetorische und journalistische Erfahrung braucht, um wirklich gut zu sein.

Der größte anzunehmende Unfall (GAU) für einen Redenschreiber?

Wenn die Zuhörer mit der Rede nicht so glücklich sind wie der Redner.

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