Schreibt Reden für Menschen,
die in der Öffentlichkeit
stehen und trainiert Redner für ihren Auftritt
im Rampenlicht.
1983 - 92 Studium der Musikwissenschaft, Philosophie
und Kunstgeschichte in Bonn und Paris.
Seit Studientagen freie Mitarbeiterin bei lokalen
und überregionalen Zeitungen. 1993 - 2003 Volontärin,
Kulturredakteurin, Pauschalistin beim Rheinischen
Merkur.
2003/04 Ausbildung zur Trainerin für Rhetorik
und Kommunikation.
Seither Gruppen- und Einzeltrainings
in Unternehmen, Verwaltung, Bildungseinrichtungen
vornehmlich zum Thema Reden schreiben und Reden halten.
Lehrbeauftragte an der FH Bonn-Rhein-Sieg für
"Rhetorik & Präsentation".
Rede von Roman Herzog bei der Trauerfeier
für die Opfer des Zugunglücks von Eschede, gehalten
am 21.Juni 1998 in der Stadtkirche zu Celle. www.bundespraesident.de =>Reden und Interviews =>Roman Herzog
Welche Eigenschaften schätzen
Sie an denen, für die Sie schreiben, am meisten?
Dass sie sich und ihr Publikum erst nehmen
und mir ihre Ideen und Gefühle anvertrauen.
Welche Eigenschaften schätzen
Sie an einem Redenschreiber am meisten?
Seine uneitle Haltung. Sein Ziel, den
Gedanken eines anderen Kraft und Klarheit zu geben.
Für wen würden Sie gerne
einmal eine Rede schreiben?
Für die Queen.
Gibt es Redner, für die Sie
nicht schreiben würden?
Ja. Das entscheidet sich im Vorgespräch.
Bisher haben nur rechtschaffene Menschen mit lauteren Absichten
angefragt.
Wie sind Sie zum Redenschreiben
gekommen?
Ich habe beobachtet, dass zu viele Menschen
die wunderbare Chance verschenken, die ihnen ein Redeauftritt
bietet. Denn gute Reden machen glücklich.
Beschreiben Sie Ihre Tätigkeit
als Redenschreiber in einem Satz:
Fragen, zuhören, das Wesentliche
herausfiltern, strukturieren, den Ton des Redners treffen
Wann ist für Sie eine Rede
gelungen?
Wenn der Auftraggeber mit der Rede glücklich
ist.
Warum würden Sie Menschen in
verantwortungsvoller Position empfehlen, mit einem Redenschreiber
zusammenzuarbeiten?
Weil Menschen in verantwortlicher Position
Verantwortung für ihre Worte haben. Sie können
es sich nicht leisten, deren Wirkung zu verschleudern.
Warum würden Sie einem jungen
Menschen empfehlen, Redenschreiber
zu werden?
Weil es eine anspruchsvolle und befriedigende
Arbeit ist.
Warum würden Sie abraten?
Weil es viel rhetorische und journalistische
Erfahrung braucht, um wirklich gut zu sein.
Der größte anzunehmende
Unfall (GAU) für einen Redenschreiber?
Wenn die Zuhörer mit der Rede nicht
so glücklich sind wie der Redner.
Ihr eigenes Ghostportrait?
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