Ghostportraitdes Monats

Armin Lammer

Kurzbiographie:

Christian FüldnerNach dreißig Jahren im bunten Rock des Soldaten, nach sechs Jahren im Marketing einer High-Tech-Firma und nach 15 Jahren als Geschäftsführer und Vorsitzender einer großen sozialen Einrichtung habe ich nun mehr Zeit, mein Hobby zu pflegen: das Schreiben von Reden und Gedichten sowie das Erarbeiten von Präsentationen.

Mit besonderer Vorliebe schreibe ich kurze und längere Reden in ironischen, humorvollen Versen.

Website:
www.gedichte-reden-reime.de

Email:

Welchen Redner bewundern Sie am meisten?

Ich habe keinen Favoriten. Mir gefallen oder gefielen Helmut Schmidt, und
Franz-Josef Strauß.

Ihre Lieblingsrede in der Geschichte?

Martin Luther King: "I have a dream" und Marc Anton: "Und Brutus ist ein
ehrenwerter Mann"

Welche Eigenschaften schätzen Sie an denen, für die Sie schreiben, am meisten?

Offenheit, Klarheit, Humor und die Fähigkeit zu lernen.

Welche Eigenschaften schätzen Sie an einem Redenschreiber am meisten?

Anpassungsfähigkeit, Selbstbewusstsein und Geduld.

Für wen würden Sie gerne einmal eine Rede schreiben?

Für eine alleinerziehende Hartz IV-Empfängerin, zu halten vor dem Bundestag.

Gibt es Redner, für die Sie nicht schreiben würden?

Sicher! Für Menschenverächter und für Rechtsradikale könnte ich nicht schreiben, für Demagogen nur bedingt.

Wie sind Sie zum Redenschreiben gekommen?

Durch die Trauer-, Jubiläums-, Bütten- und Motivatonsreden, die ich für mich selbst in verschiedenen Führungsfunktionen erarbeiten musste, durch die Anfrage von Freunden und Bekannten und mehr und mehr durch Anfragen über das Internet.

Beschreiben Sie Ihre Tätigkeit als Redenschreiber in einem Satz:

Das Thema nach gründlichen Recherchen, an Auftraggeber und Auditorium orientiert, knapp, treffend, in bildhafter Sprache aufbereiten, wo immer möglich mit Witz und Humor gewürzt.

Wann ist für Sie eine Rede gelungen?

Wenn sie bewirkt, was sie sollte, wenn der Redner zufrieden und die Zuhörer begeistert sind.

Warum würden Sie Menschen in verantwortungsvoller Position empfehlen, mit einem Redenschreiber zusammenzuarbeiten?

Weil sie Ihren Kopf für Arbeiten und Gedanken freihalten sollten, die wichtiger und weniger zeitraubend sind.

Warum würden Sie einem jungen Menschen empfehlen, Redenschreiber
zu werden?

Weil er gezwungen wird, verschiedene und interessante Themen gründlich aufzubereiten, weil er damit auch ohne Mandat oder Führungsposition Einflass nehmen kann, weil er bedeutende Menschen kennen lernt.

Warum würden Sie abraten?

Jemandem, der erkennbar Talent hat, würde ich keinesfalls abraten.

Der größte anzunehmende Unfall (GAU) für einen Redenschreiber?

Wenn er mit einer Formulierung oder mit der Rede im Ganzen das Gegenteil ihrer Zielsetzung erreicht.

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