Ghostportraitdes Monats


Hans Hütt


Kurzbiographie:

Astrid ZapfGeboren am Niederrhein, Studium in Tübingen und Berlin;

Politikwissenschaftler; arbeitet als Publizist, Politikberater und Trainer in Berlin;

Von 1990 bis 2002 strategischer Planer für Agenturen in Frankfurt, London und Berlin;

Von 1996 bis 1999 Geschäftsführer der Schader-Stiftung in Darmstadt;

Seit 2003 selbständig;

Unterrichtet seit 2004 Redenschreiber aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung;

Autor des Rhetorik-Blogs www.reden-fuer-eine-neue-welt.de

 

Welchen Redner bewundern Sie am meisten?

Wer seinen eigenen Sinneswandel beglaubigen kann.

Ihre Lieblingsrede in der Geschichte?

Barack Obamas Rede zur Rassenfrage.

Welche Eigenschaften schätzen Sie an denen, für die Sie schreiben, am meisten?

Neugier, Offenheit, das Beste aus sich herausholen zu wollen

Welche Eigenschaften schätzen Sie an einem Redenschreiber am meisten?

Gutes Gehör, Intuition, Sensorium für bewegende Bilder, sorgfältige
Recherche, Präzision, Timing, Rhythmus.

Für wen würden Sie gerne einmal eine Rede schreiben?

Für Entscheider, die in einer tiefen Krise nach den treffenden Worten suchen.

Gibt es Redner, für die Sie nicht schreiben würden?

Ich schreibe nicht für Intoleranz, Hass und Demagogie.

Wie sind Sie zum Redenschreiben gekommen?

Erst viele Jahre als Berater, seit 2004 als Trainer für Redenschreiberinnen und Redenschreiber

Beschreiben Sie Ihre Tätigkeit als Redenschreiber in einem Satz:

Als Redenschreiber finde ich für jede Rede ihren Kernsatz, aus dem sich alles andere fast wie von selbst ergibt.

Wann ist für Sie eine Rede gelungen?

Wenn sie ihr Publikum durch die Kongruenz von Gedanken und Gefühlen wahrhaftig bewegt

Warum würden Sie Menschen in verantwortungsvoller Position empfehlen, mit einem Redenschreiber zusammenzuarbeiten?

Die Freiheit der Rede braucht einen freien Geist an ihrer Seite. So erreichen Sie Ihr Ziel.

Warum würden Sie einem jungen Menschen empfehlen, Redenschreiber zu werden?

Aus dem gleichen Grund, aus dem Jon Favreau mit 24 Jahren Barack Obamas Redenschreiber geworden ist: gedanklich mit daran zu arbeiten, eine Neue Welt zu schaffen. Was könnte aufregender sein!

Warum würden Sie abraten?

Wenn man lieber eine ruhige Kugel schiebt oder Scheu davor hat, aufregende Erfahrungen zu machen, dann sollte man das lassen.

Der größte anzunehmende Unfall (GAU) für einen Redenschreiber?

Wenn die Dinner-Speech zu spät angesetzt ist und ihr Publikum in Sekunden- oder Tiefschlaf versetzt, was für ein vermeidbarer Aufwand.

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