Ghostportraitdes Monats

Andreas Franken

Bernd Richard HindererKurzbio:

Studium der Volkswirtschaft an der Universität Bonn, u.a. bei Nobelpreisträger Prof. Reinhard Selten, Redakteur und Mitinitiator des Informationsdienstes "Der Reden-Berater", Lehrbeauftragter für Rhetorik an der Universität Siegen und an der Mittelrheinischen Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademie Bonn, von 1999 bis 2001 verantwortlicher Redakteur des Informationsdienstes "Erfolgreich überzeugen und präsentieren". Seit 1986 Kommunikationsberater, Redenschreiber und Präsentationstrainer, seit 2001 Dozent und Leiter der Akademie für Management-Kommunikation und Redenschreiben (AMAKOR).

Website: www.Management-Kommunikation.de
Email:


Welchen Redner bewundern Sie am meisten?

Jeden, der sein Publikum packt und es nach vorne bringt.

Ihre Lieblingsrede in der Geschichte?

"I have a Dream"

Welche Eigenschaften schätzen Sie an denen, für die Sie schreiben, am meisten?

Dass sie mir vertrauen.

Welche Eigenschaften schätzen Sie an einem Redenschreiber am meisten?

Dass er sich mit jedem Kunden intensiv auseinandersetzt und ihm einen Redetext auf den Leib schreibt.

Für wen würden Sie gerne einmal eine Rede schreiben?

Angela Merkel. Noch lieber würde ich sie jedoch einmal coachen.

Gibt es Redner, für die Sie nicht schreiben würden?

Ich schreibe keine Reden mit extremistischem Inhalt.

Wie sind Sie zum Redenschreiben gekommen?

Während des Studiums habe ich im Büro meines Vaters, des Redenschreibers und Kommunikationsberaters Friedhelm Franken, gejobbt. Später wollte ich mal "etwas Richtiges" werden. Was ein Volkswirt so macht, wurde mir erst nach meinem Diplom klar - und dass ich meinen Traumjob schon längst gefunden habe!

Beschreiben Sie Ihre Tätigkeit als Redenschreiber in einem Satz:

Ich unterstütze meine Auftraggeber dabei, die anspruchsvolle Aufgabe, eine Rede zu halten, mit Bravour zu lösen.

Wann ist für Sie eine Rede gelungen?

Wenn sich die Zuhörer fragen: "Warum hörst du denn schon auf?!"

Warum würden Sie Menschen in verantwortungsvoller Position empfehlen,
mit einem Redenschreiber zusammenzuarbeiten?

Es spart Zeit. Es spart Geld. Es schützt vor Blamagen.

Warum würden Sie einem jungen Menschen empfehlen,
Redenschreiber zu werden?

Es macht Spaß, auf immer neue Menschen zu treffen, die vor immer wieder neuem Publikum immer wieder neue Botschaften vermitteln möchten.

Warum würden Sie abraten?

Manna fällt nicht vom Himmel: Besonders für Newcomer ist es schwierig, attraktive Aufträge zu bekommen.

Der größte anzunehmende Unfall (GAU) für einen Redenschreiber?

Die Rede-Situation falsch eingeschätzt und den Kunden falsch beraten zu haben.

 

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