René Borbonus
Kurzbiographie:
Die überzeugende Kommunikation beschäftigt René Borbonus schon seit seiner
Ausbildung: Der gelernte Bankkaufmann war zwei Jahre lang für die Werbung
und Öffentlichkeitsarbeit der viertgrößten deutschen Sparkasse tätig. Im
Anschluss entschied er sich für ein Studium der Germanistik, Politik und
Psychologie an der Universität Bonn. Sein starkes Interesse an der
Wissensvermittlung mündete 1997 in einer professionellen Trainerausbildung,
bei der er sich mit Konfliktmanagement, Moderation und Methoden zur
strategischen Erfolgsplanung befasste. Sein Talent zur freien Rede
perfektionierte er unter Anleitung namhafter Rhetorikspezialisten.
Heute gibt er selbst seine Rhetorik-Kenntnisse als Coach und Redeberater an
seine Kunden weiter. In seinen oft prominent besetzten Rhetorik-Trainings
und Redecoachings finden sich unter anderem Abgeordnete des Deutschen
Bundestages und Vorstandsmitglieder bekannter Unternehmen. Nicht nur beim
Rededuell und bei der Gesprächsführung hat René Borbonus eine sportliche
Einstellung: Er spielt in einem großen Verein wettkampforientiertes
Mannschafts-Tischtennis
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Welchen Redner bewundern Sie am meisten?
Ich schätze Hans-Olaf Henkel als Redner und Denker.
Ihre Lieblingsrede in der Geschichte?
Auch wenn ich mich in die Lobeshymnen vieler Mitstreiter einreihe: "I have
a dream" von Martin Luther King - die Wirkung einer Anapher wird je jedem
klar... Außerdem Reden von Churchill.
Welche Eigenschaften schätzen Sie an denen, für die Sie schreiben, am
meisten?
Ihre Souveränität, Offenheit und ihre Bescheidenheit.
Welche Eigenschaften schätzen Sie an einem Redenschreiber am meisten?
Kreativität, Audauer, Disziplin.
Für wen würden Sie gerne einmal eine Rede schreiben?
Ich würde mich gerne einmal mit Horst Köhler austauschen.
Gibt es Redner, für die Sie nicht schreiben würden?
Wenn ich Moral, Ethik oder Sinn verleugnen müsste.
Wie sind Sie zum Redenschreiben gekommen?
Die ersten Reden musst ich im Rahmen von PR-Projekten schreiben. Später -
als Trainer - wollte ich sie dann schreiben, damit ich auch hin und wieder
tue, wovon ich so oft spreche...
Beschreiben Sie Ihre Tätigkeit als Redenschreiber in einem Satz:
Einem Redner bzw. seiner Rede Struktur, Stimulanz und Sprachgefühl geben.
Wann ist für Sie eine Rede gelungen?
Wenn die Zuhörer das Buffet komplett vergessen.
Warum würden Sie Menschen in verantwortungsvoller Position empfehlen, mit
einem Redenschreiber zusammenzuarbeiten?
Weil eine andere Sichtweise immer gut ist und weil man seine guten Ideen in
wirksame Sprache einkleiden kann.
Warum würden Sie einem jungen Menschen empfehlen,
Redenschreiber zu werden?
Weil hier lebenslanges Lernen nicht propagiert, sondern gelebt wird. Weil
man über den Tellerrand hinausschauen muss, sonst könnte man nur Reden über "Reden schreiben" schreiben...
Warum würden Sie abraten?
Weil man einen langen Atem und sehr viel Durchhaltevermögen braucht.
Der größte anzunehmende Unfall (GAU) für einen Redenschreiber?
Er hat sein Credo vergessen und beginnt seine Rede mit den Worten: "Sehr
geehrte Damen und Herren, ich freue mich, dass Sie so zahlreich erschienen
sind."
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